Veröffentlichung von Jubiläen im Wochenspiegel

 

Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union ist inzwischen in Kraft getreten Aufgrund der Verordnung dürfen Geburtstags -und Hochzeitsjubiläen nur mit schriftlicher Einwilligung der betroffenen Personen im Wäller-Wochenspiegel veröffentlich werden.

 

Ab sofort werden wir nach dieser Regelung verfahren. Wer also auch weiterhin eine Veröffentlichung wünscht, den bitte ich um schriftliche Mitteilung. Die Mitteilung kann auch gerne per Mail gesendet werden. Alle die eine Einwilligung schon schriftlich abgegeben haben, brauchen nichts zu Unternehmen. Bei Fragen können Sie mich gerne ansprechen.

 

 

 

Zustimmung zu Veröffentlichung von Jubiläen im

Wäller – Wochenspiegel

 

Ich/wir sind mit der Veröffentlichung meiner/unserer Jubiläen i.S.d. Meldegesetzes einverstanden. Die Zustimmung gilt für:

 

Alle Geburtstage ab dem 70. Geburtstag   

 

Alle Ehejubiläen ab dem 50. Hochzeitstag

 

 

 

Name:________________________________________________________________________

 

 

Vorname:_____________________________________________________________________

 

 

Unterschrift/en:_________________________________________________________________

 

 

Datum________________

 

 

Michael Wisser, Ortsbürgermeister

 

 

 

 

 

 


 

Anbau des DGH in Bellingen wurde feierlich eingeweiht

Großes Lob für die vielen fleißigen Helfer in der Gemeinde

Der Anbau des Dorfgemeinschaftshauses in Bellingen ist fertiggestellt. Für die rund 600 Einwohner zählende Gemeinde ein guter Grund, sich zur offiziellen Einweihung in der „guten Stube“ des Dorfes zu treffen und das Gebäude feierlich einzusegnen.

 

Ortsbürgermeister Michael Wisser freute sich, dass neben den vielen fleißigen Helfern, die ehrenamtlich mehr als 1.000 Stunden eingebracht hatten (wir berichteten), auch die gekommen waren, die die Grundvoraussetzungen für die Umsetzung des Projektes ermöglicht hatten. So galt sein besonderer Gruß Landrat Achim Schwickert, VG Bürgermeister Gerhard Loos, dem Präsidenten des Rheinland-Pfälzischen Landtags Hendrik Hering und dessen Landtagskollegen Ralf Seekatz. Gekommen waren neben vielen kleinen und großen Bürgern der Gemeinde auch die Vertreter und Mitglieder der örtlichen Vereine. Sie alle nutzen die Woche über das Dorfgemeinschaftshaus für Training und Probe und so war es für sie auch selbstverständlich, dass die beim bunten Programm mitwirkten.

 

Passend zum strahlenden Sonnenschein an diesem Festtag war auch der Titel des ersten Musikstücks „Die Sonne geht auf“, welches der Musikverein Harmonie Bellingen präsentierte.

Nachdem Architekt Thomas Schäfer (Westerburg) Ortsbürgermeister Michael Wisser offiziell den Schlüssel übergaben hatte, vollzogen die beiden örtlichen Seelsorger Pfarrer Ulrich Schmidt und Pater Innocent die Einsegnung. Mit „Vater unser“ und dem „Festgesang“ bekräftigte der Männergesangverein Frohsinn Bellingen zusammen mit dem MGV Treue Brüder Hölzenhausen diesen Ritus.

Über reichlich Beifall freuten sich nun die Kindergartenkinder, die in ihrem vorgetragenen Gedicht auf den Hausbau eingingen, die Kindertanzgruppe „Dancing Kids“ mit ihrem Schautanz „Legt doch mal die Handys weg“ und die Jugendtanzgruppe Moonlight II, die den „Kampf um die Maja Krone“ zum Besten gab.

                                               Viele lobende Worte

In seinem Grußwort lobte Landrat Achim Schwickert die beispielhaft funktionierende Dorfgemeinschaft. Die Lebensqualität im ländlichen Raum sei größer als in den Städten, so der Landrat. Als zusätzliches Geschenk hatte er noch einen Gutschein im Wert von 200 Euro dabei, der Gewinn aus der Auslosung der Aktion saubere Landschaft, die an diesem Tag im Westerwaldkreis stattgefunden hatte. Die neuen Räume bieten Platz zum Feiern, aber auch zum Ausbrüten und Umsetzen von Ideen, so Schwickert.

Die geleisteten Zuschüsse seinen das eine, aber ohne die beachtliche Eigenleistung wäre die Umsetzung ebenso wenig möglich gewesen, hob der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos, hervor. Auch er lobte das gute Miteinander und die sehr gut aufgestellten örtlichen Vereine. „Dorfgemeinschaft muss gelebt werden“, äußerte sich MdL Hendrik Hering und betonte: „Wir müssen die jungen Menschen überzeugen, hier zubleiben“. „Der Anbau ist sehr gut geworden“, bekräftige auch MdL Ralf Seekatz und gab abschließend den gut gemeinten Rat: „Bleibt wie ihr seid!“.

Einen geeigneten Platz für ihr gemeinsames Wappen-Bild hatten die Vertreter der Ortsvereine von Bellingen sich schon in den neuen Räumen ausgesucht, welches sie als Geschenk überreichten. Auch die Ortsbürgermeister der benachbarten Gemeinden gratulierten herzlich zur Einweihung und gaben Wisser einen Obolus fürs angedachte Helferfest. In seinem Schlusswort dankte der Ortsbürgermeister nochmals allen, die am Bau mitgewirkt hatten, auch den heimischen Handwerksbetrieben, die allesamt gute Arbeit geleistet hätten. Für einen schönen Abschluss sorgte der Musikverein mit dem Westerwaldlied, was alle Gäste im Saal lautstark mitsangen. (Text und Foto: Ulrike Preis)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Leben im Dorf - Leben mittendrin“

RICHTLINIEN
zum gemeinsamen Förderprogramm der
Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg
zur Belebung der Ortskerne
"Leben im Dorf - Leben mittendrin" Förderprogramm Richtlinien
Präambel
Mit dem gemeinsamen Förderprogramm der Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg wird die Initiative „Leben im Dorf - Leben mittendrin“ konsequent weiterentwickelt und auf alle Orte der VG Westerburg (VG-übergreifend) ausgedehnt. Die positiven Erfahrungen der Initiative „Leben im Dorf - Leben mittendrin“ sollen so auch über die Grenzen der VG Wallmerod getragen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage der Kooperationsvereinbarung der Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg als
weitere Maßnahme der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Abwicklung des gemeinsamen Förderprogramms erfolgt, auch für die VG Westerburg, gemäß dieser Richtlinie durch die VG Wallmerod. Details werden in einer entsprechenden Verwaltungsvereinbarung geregelt.
1. Zielsetzung
Die bislang praktizierte großzügige Erschließung von Neubaugebieten bei gleichzeitiger konzeptioneller Vernachlässigung vorhandener Wohnraum- und Grundstückspotentiale in den Ortskernen führt angesichts des demographischen Wandels in zunehmendem Maße zu einer teils dramatischen Entvölkerung der Ortskerne. Der Aktions- und Förderplan zur Belebung der Ortskerne zielt darauf ab einer weiteren Verödung unserer Dorfzentren und damitauch einem Wegbrechen sozialer Strukturen wirksam zu begegnen.
Neben den Aktionsmodulen einer deutlich restriktiven Baulandausweisung und einer offensiven Werbung für das „Leben im Dorf“, bietet der Aktions- und Förderplan in seinem Kernpunkt mit diesen Richtlinien einen finanziellen Anreiz zum Bau oder Erwerb von Gebäuden innerhalb der Ortskerne an. Dies bezieht sich auf Wohngebäude, (klein) gewerbliche genutzte Gebäude und öffentliche Gebäude, die sowohl eigen genutzt als auch vermietet werden können.
2. Förderfähige Maßnahmen
In den festgelegten Fördergebieten sind folgende Maßnahmen förderfähig:
- Erwerb und Sanierung alter Bausubstanz
- Bebauung von Baulücken
- Abriss alter Gebäude und Neubau an gleicher Stelle
3. Art, Maß und Höhe der Förderung
Die Förderung wird als Zuschuss gewährt, der jährlich neu beantragt und festgesetzt wird.
Auf maximal 50.000 € effektiv bestehender Darlehensverbindlichkeiten werden 1.000 € Zuschuss gewährt, bei geringeren Verbindlichkeiten erfolgt die Festsetzung anteilig.
Eine Förderung kann in 5 aufeinander folgenden Jahren gewährt werden. Bei eigen genutzten Wohngebäuden verlängert sich der Förderzeitraum um ein weiteres Jahr je Kind (bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres) auf max. 8 Jahre. Wird im Förderzeitraum ein Kind geboren, so kann die Förderung auf Antrag um 1 Jahr je Kind, auf max. 8 Jahre verlängert werden.
4. Förderkriterien
Die Förderung soll vorrangig Bürgern der Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg und hier insbesondere jungen Familien mit Kindern zugute kommen. Gefördert werden Maßnahmen, deren Gesamtkosten mindestens 80.000 € betragen.
Eigenleistungen werden bis zu einer Höhe von 20 % der Bausumme anerkannt. Die Finanzierung der Maßnahme muss gesichert und über eine Bankbestätigung nachgewiesen sein. Eine gleichzeitige Förderung mit anderen öffentlichen Mitteln ist zulässig.
5. Antrag und Bewilligung
Der Antrag auf Gewährung eines Zuschusses ist bei der Verbandsgemeinde Wallmerod, Gerichtsstraße 1, 56414 Wallmerod zu stellen. Mit der Maßnahme darf erst nach der Beantragung begonnen werden.
Über die Bewilligung von Anträgen, die den Förderkriterien nicht eindeutig entsprechen, entscheidet im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel der Ausschuss für Dorfentwicklung und Bauwesen. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Der Zuwendungsempfänger legt nach Abschluss der Maßnahme der Verwaltung eine Kostenaufstellung sowie alle zugehörigen Rechnungsbelege vor.
Die Zuwendung wird jährlich schriftlich bei der Verbandsgemeindeverwaltung beantragt. Der Antragsteller beantragt bis zum 31. März eines Jahres bei der Verwaltung die Zuschussauszahlung unter Vorlage der Darlehensbescheinigung des finanzierenden Kreditinstitutes. Der Zuschuss wird auf ein zu benennendes Konto des Zuwendungsempfängers gutgeschrieben. Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die VV zu § 44 BHO/LHO, soweit nicht in diesen Förderrichtlinien Abweichungen zugelassen sind.
6. Sonstiges
Der Zuwendungsempfänger ist zur verzinsten Rückzahlung für den Fall zu verpflichten, dass die Zuwendungsgewährung durch arglistige Täuschung oder falsche Angaben herbeigeführt wurde.
Die Richtlinie tritt zum 01.01.2018 in Kraft. Gleichzeitig treten alle bisherigen Richtlinien außer Kraft.
Wallmerod, 01.01.2018     Westerburg, 01.01.2018

Klaus Lütkefedder            Gerhard Loos
Bürgermeister                   Bürgermeister

 

 

 

 

 

 

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